Fakten und Zusammenhänge

Fairer Handel versteht sich - nach der Definition seiner internationalen Dachverbände - als eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und gegenseitigem Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt.

Fair-Handels-Organisationen bieten ihren Handelspartnern stabile Preise und langfristige Handelsbeziehungen, die Sicherung sozialer Rechte und unterstützen ein ökologisch nachhaltiges Wirtschaften. Sie leisten Bildungs- und Kampagnenarbeit in den Industrieländern, um dadurch zur Veränderung der Regeln und der Praxis des konventionellen Welthandels beizutragen.

Handelspartner sind insbesondere Kleinbauern und kleine Handwerker in den Ländern des Südens.
1,6 Millionen Produzentenfamilien in über 60 Ländern profitieren bereits vom Fairen Handel, das sind ca. 7 bis 8 Millionen Menschen. Die Erlöse sichern ihre Existenz und ermöglichen es ihnen, in ihre Zukunft zu investieren.

Mehr als 70 Prozent der fair gehandelten Lebensmittel stammen inzwischen aus ökologischem Anbau.

Weltläden sind die Fachgeschäfte des Fairen Handels vor Ort. Allein in der Pfalz gibt es 16 Weltläden. Adressen unter www.pfaelzer-weltlaeden.de

Das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz, ELAN e.V., setzt sich dafür ein, dass auch die Öffentliche Hand, Kirchen und Verbände bei ihrer Beschaffung öko-faire Kriterien berücksichtigen.
Näheres dazu unter www.elan-rlp.de

Der Deutsche Städtetag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund haben Millenniumerklärungen verabschiedet. Kommunen unterstützen die Millenniumsziele und suchen mit fairem Handel, ökologisch und fair ausgerichteter Beschaffung, Klimaschutz und dem Einsatz erneuerbarer Energien sowie der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und kommunalen Partnerschaftsprojekten ihren Beitrag zu leisten:
http://www.millenniumziele-mainz.de/kommunen/kommunen.html